Camburg - Schönburg
Heute möchten wir Euch unsere Haus- und Heimstrecke - die Saale von Camburg
(km 191,5) bis Schönburg (km 155,5) - vorstellen.
Beginnen wir unsere Reise in Camburg unterhalb der Fußgängerbrücke.
Bei fast jedem Wasserstand kann man an dieser Stelle die Boote gut einsetzen.
Die Boote sind im Wasser? Nun dann kann es ja los gehen.
Die Saale ist in eine sehr schöne und reizvolle Landschaft eingebettet.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die schöne Landschaft
An der Eisenbahnbrücke bei Großheringen (km 180) gesellt sich die von
Weimar kommende Ilm zu uns. Eine hell erleuchtende Felswand zwingt den Fluss scharf nach rechts in östlicher Richtung. Zwischen schluchtartig abfallenden
Kalksteinwänden zeigen sich Burg Saaleck und die südlich anmutende Rudelsburg.

Blick von der Saale zur Rudelsburg

Die Boote kann man am rechten Flussufer unterhalb der Rudelsburg (km 175,5)
befestigen, um den Aufstieg zur Rudelsburg und Burg Saaleck zu wagen. Von der
Rudelsburg, welche bewirtschaftet ist, hat man einen reizvollen Blick über das
zerklüftete Saaletal.

Die Rudelsburg

Blick von der Rudelsburg auf das Saaletal
Von der Anlegestelle unterhalb der Rudelsburg bis nach Bad Kösen begegnen
wir Fahrgastschiffen, welche aufgrund des Wehrrückstaus von Bad Kösen im
Pendel verkehren können.
Kurz vor dem Bad Kösener Wehr (km 171,47) nutzen wir den rechter Hand
eingehenden Floßgraben, um linksseitig an der großen Treppe auszusteigen.
Bitte, liebe Kanuten, umtragt dieses unbefahrbare. lebensgefährliche Wehr
(Hindernisse im Unterwasser)!!! Das nette Eiscafe lädt zum verweilen ein. Einen
Spaziergang zum Gradierwerk mit dem interessanten Pumpwerk zur Förderung der
Salzsohle sollte man unternehmen.
Dem Fluss nähern sich nun von Norden steile Weinberge.

Blick auf die Weinberge
Eine weitere Pause könnte man im Wirtshaus "Fischhaus" (km 169,5 -
rechtes Flußufer) einlegen, um dort den hiesigen Wein zu probieren. Wer vom
wandern noch nicht genug hat, kann sich vom "Fischhaus" aus aufmachen
zum altehrwürdigen ehemaligen Zisterzienserkloster St. Maria de Porta, das 1544
- 1935 als Sächsische Schulanstalt bekannt war und auch heute noch eine Schule
beherbergt.
Eine geschüttete Staustufe (km 165) ist noch zu bewältigen (fast bei jedem
Wasserstand, nach vorheriger Besichtigung, fahrbar bzw. rechtsseitig gute
Möglichkeit zum umtragen), um nach kurzer Zeit auf die Unstrutmündung (km
162,5) zu stoßen. Eine kleine Personenfähre und das Fahrgastschiff
"Fröhliche Dörte" (verkehrt auf der Unstrut bis Freyburg) begegnen
uns hier. Kurz darauf sehen wir am rechten Flußufer das Bootshaus des
Naumburger Kanu Club e. V. Eine Stadtbesichtigung von Naumburg mit Dom und
Wenzelskirche (Hildebrandorgel) lohnt sich immer.
Weiter flussabwärts können wir schon in weiter Ferne die Schönburg sehen,
doch sollte man unbedingt kurz vor Ende der Fahrt noch eine kleine Pause
einlegen. Am rechten Flussufer finden wir die Gaststätte "Alter
Felsenkeller" (km 158), in die man noch einkehren sollte. Kurz nachdem das
kleine Flüsschen "Wethau" (km 156) rechtsseitig zu uns gestoßen ist,
befindet sich auch schon unser Bootssteg Kanuclub Schönburg e. V.
Wir hoffen Euch bald bei uns begrüßen zu können, um auf gemeinsame
Entdeckungsreise durch das wunderschöne Saaletal zu gehen bzw. zu paddeln.
Vielen Dank an Susi Ihle für diesen
Beitrag